Ryan Hays ist Autor, Koch und Autodidakt in einem. Er wurde 1974 in dem kleinen norddeutschen Dorf Döse geboren. Der Vater, ein isländischer Naturmaler und privater Ermittler, beeinflusste ihn sehr und brachte ihn früh zum Schreiben. Die Mutter verließ die Familie an seinem dritten Geburtstag. Bereits mit zehn Jahren veröffentlichte Ryan seine ersten Kurzgeschichten in einem Lokalmagazin. Außerdem beschäftigte er sich früh mit Bildhauerei und Latexformgiesserei. Der Tod des Vaters traf ihn schwer. Er beendete seine Kochlehre und ging in den ehemaligen Ostblock, wo er in der tschechischen Stadt Postoloprty einen Truckerimbiß und in Tirana ein Gourmet-Burger-Restaurant eröffnete. Lange hielt es ihn allerdings nicht dort. Er verkaufte alles und reiste durch Südostasien. Die Reiseerlebnisse verarbeitete er in seinem ersten Romandebüt „Tom kha gai, das Leben ist wie Kokosmilch“.

Wieder zurück, arbeitete er eine zeitlang als Maskenbildner in der albanischen Filmindustrie. Die Einladung eines Freundes nach Deutschland führte ihn nach Bremen. In einer Schiffstaufabrik lernte er seine jetzige Frau kennen. Mit ihr verließ er den Norden, um sich in Thüringen niederzulassen. Hays ist Vater von zwei Kindern.

Sein zweiter Roman „cook-eat-fuck“ handelt von der turbulenten Eröffnung eines Restaurants.

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